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Regionaler Erfahrungsaustausch
Gewässer-Nachbarschaft (GN Nidda & GN Nidder)
Landschaftspflege und naturgerechte Flächenbewirtschaftung in Auenlandschaften

Fortbildungsveranstaltung mit Exkursion am 12. Mai 2016 in Echzell-Bingenheim
Veranstalter:
Gemeinnützige Fortbildungsgesellschaft für Wasserwirtschaft und Landschaftsentwicklung (GFG) mbH in Mainz
Tagungsort:
Sampo-Halle der Lebensgemeinschaft Bingenheim
Programm:
Nach Grußworten von Bürgermeister Wilfried Mogk, Gemeinde Echzell, der Lebensgemeinschaft Bingenheim, Harald Lütkenhaus-Kopp, Regierungspräsidium Darmstadt, Abt. Umwelt Frankfurt und Thomas Buch, Kreisausschuss des Wetteraukreises, Betreuer der GN Nidda & GN Nidder
Die Moderation übernahm Thomas Paulus von der GFG.
Referat 01
Verwendung von gebietseigenem Wildsaatgut – Chancen für den Grünlandartenschutz“ Dr. Stefan Nawrath, Projektgruppe Biodiversität und Landschaftsökologie, Friedberg
Referat 02
 „Untersuchungen zur Wirkung einer schonenden Gewässerunterhaltung auf die Zusammensetzung und Vielfalt der Fließgewässervegetation und Wirbellosen-fauna im Flachland – Konzepterstellung und erste Erfahrungen
Dipl.-Biol. Gabriele Stiller, Biologische Kartierungen und Gutachten, Hamburg
Referat 3
Planung und Umsetzung einer Renaturierungsmaßnahme in der Horloffaue im Bingenheimer Ried im Gemeindegebiet von Echzell
Harald Lütkenhaus-Kopp und Michaela Cordes, Regierungspräsidium Darmstadt, Abteilung Umwelt Frankfurt

Nach der Mittagspause, die Teilnehmer wurden von der Verarbeitungsküche der Lebensgemeinschaft versorgt, ging es zur Renaturierungsstrecke der Horloff, östlich vom Bingenheimer Ried. Die Exkursion leiteten Ralf Eichelmann, Thomas Buch, Kreisausschuss Wetteraukreis, Harry Lütkenhaus-Kopp, RP Darmstadt, Abt Umwelt Frankfurt

Interessierte können sich die Referate auf der Homepage der GFG ansehen:
http://www.gfg-fortbildung.de/web/index.php?option=com_jcalpro&view=event&id=317:gn-nidda-nidder-fruehling&Itemid=275



Für Samstag, den 07.Mai 2016 hatte das Forstamt Nidda im Rahmen der Naturschutzerlebnistage unter dem Motto „Biologische Vielfalt im Wald“ zu einer Wanderung eingeladen.

Mit dem Förster auf Entdeckungstour - Waldpflege und Naturschutz im heimischen Wald
Ziel der Wanderung war das Naturschutzgebiet "Heißbachgrund von Michelnau", einem Wiesental und einem malerischem Teich. Besucht wurden auch die "Bärensteine", ein Hirschkäferbrutbiotop, der Nestel-Stein und Amphibienteiche im Wald. Die Förster (Anselm Möbs und Jürgen Krause) erläuterten Naturschutz- und Waldpflegekonzepte im Wald!

 Gestartet wurde in Nidda- Eichelsdorf (Parkplatz Bürgerhaus) und gewandert wurde zunächst in südlicher Richtung bis zum "Schmitter-Blick" am Waldrand. Von dort ging es über Waldwege zu den "Bärensteinen" und weiter auf Pfaden durch Waldbestände. Die Förster erläuterten hier ihre unterschiedlichen Waldpflegekonzepte und wie auf die Belange des Natur- und Artenschutzes Rücksicht genommen wird. An der nächsten Station konnten die Teilnehmer ein Hirschkäferbrutbiotop besichtigen. Das Forstamt Nidda hat für den Hirschkäfer im Rahmen einer Artpatenschaft besondere Verantwortung übernommen. Der weitere Weg führte durch alte Buchen- und Eichenwälder, vorbei an einem Feuchtbiotop, bis der Wald verlassen wurde und das Naturschutzgebiet "Heißbachgrund von Michelnau" erreicht wurde. In der Heißbach kann man die Trollblume entdecken (blüht Ende Mai) und an einem malerischen Teich verweilen. Der Rückweg führte wieder durch Wald und Wiesen, bis schließlich der Ausgangspunkt wieder erreicht wurde.





Man findet sie - die Ackerbruten des Kiebitz. Die Nester werden gesucht und mit dünnen Holzstäben, die jeweils 5 - 10 m vom Nest in Bearbeitungsrichtung entfernt, markiert. Der Bewirtschafter wird informiert. Er muss bei der Bearbeitung das Nest schonen.



Ab 21. März waren 8 "Probeeimer" geöffnet. Der Zaun war einige Tage vorher an der Kreisstraße von Gettenau nach Heuchelheim aufgestellt worden. Der Wetterbericht hatte wärmeres Wetter mit Regen angekündigt. Und siehe da, am 23. März konnte die erste Knoblauchkröte in einem Eimer gefunden werden. Obschon es in der Nacht nur 0,5 Liter/qm geregnet hatte und die Temperatur in der Nacht nicht zweistellig war.



Der Besuch des Fernsehteams stand im Zusammenhang mit dem Start der "Umweltlotterie" am 23. März 2016. Bei der Umweltlotterie konnten u.a. Naturschutzverbände Anträge stellen. Jede Woche wird ein Betrag von 5.000 €uro für Naturschutzprojekte ausgespielt. Die NABU-Gruppe hat das Projekt "Der Laubfrosch und die Knoblauchkröte" (Anlage eines Flachwasserteiches) gemeldet. Dieses und das Projekt des HGON-Arbeitskreises "Ankauf von Nisthilfen für den Steinkauz" wurden im Bericht für die Hessenschau vorgestellt.





Siehe:    http://www.naturschutzgebiete-wetterau.de/42901/370102.html


2. Vortrag zur Bingenheimer Geschichte beim VdK-Treffen am 5. Januar 2016 im Bürgerhaus Bingenheim, mit neuen Themen und vielen neuen Fotos unter: http://www.bingenheim.info/40405/home.html



Jürgen Adam aus Dauernheim hat eine neue Homepage geschaffen. Sein Ziel definiert er so:

"Es lohnt sich reinzuschauen! Ganz nah an der Rhein/Main-Region mit ihrer Wirtschaftsmetropole Frankfurt. Und doch weitgehend unbekannt und ländlich, ist die Wetterau ein Juwel landschaftlicher Vielfalt und mit einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt die kein Vergleich zu anderen Landstrichen in Europa zu scheuen braucht.

Ziel ist es, mit diesem, sich ständig erweitendem Internet-Angebot, der Wetterau und ihrer teilweise einzigartigen Natur zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen.

Alle angebotenen Bilder sind für Nicht-Kommerzielle Anwendungen frei verfügbar. Insbesondere Schüler und Studenten sind eingeladen, sich für Ihre Arbeiten am Bilder-Pool von natur-wetterau.de zu bedienen und eigene Natur-Bilder aus der Wetterau hier anzubieten."

http://www.natur-wetterau.de


Presseartikel vom 1. August 2015:


Wetterauer Zeitung 20150801.pdf
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Wetterauer Zeitung 20150801(1).jpg
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Naturschutzgebiet „Bingenheimer Ried“ - Regierungspräsidentin Lindscheid weiht neue Informationstafeln ein  (22.05.2015 – Pressemitteilung Regierungspräsidium Darmstadt)
Das Naturschutzgebiet „Bingenheimer Ried“ in der Wetterau kann in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag feiern. Aus diesem Anlass hat das Regierungspräsidium Darmstadt (RP) als Obere Naturschutzbehörde eine neue moderne Beschilderung erstellt. Diese soll auf den Naturschutzraum und die dort anzutreffenden Arten aufmerksam machen. Am 21. Mai hat Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid die neun großformatigen Informationstafeln in Anwesenheit zahlreicher Gäste eingeweiht. Gekommen waren unter anderen der Wetterauer Landrat, Joachim Arnold und der Bürgermeister von Echzell. Aber auch Vertreter des Forstamts Nidda, der NABU-Ortsgruppe Bingenheim und des ökologischen Fachbüros, das die Tafeln in Zusammenarbeit mit dem RP entwickelt hatte, waren vor Ort. 

Das Naturschutzgebiet liegt in der Horloffaue und bildet das Herzstück des Landschaftsschutzgebietes „Auenverbund Wetterau“. Zudem ist es, vor allem wegen seiner Bedeutung für den Erhalt seltener Vogelarten, Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes NATURA 2000. 

„Das „Bingenheimer Ried“ ist ein Glücksfall für Hessen und seine biologische Vielfalt, denn es beherbergt eine Vielfalt von Arten, die andernorts gefährdet oder sogar schon ausgestorben sind“, sagte die Regierungspräsidentin im Rahmen ihrer Begrüßung. Die das Gebiet prägenden Feuchtwiesen sind in unserer Landschaft selten geworden und werden als Brutgebiet von für Auen charakteristischen Vogelarten wie Bekassine und Kiebitz genutzt. Auch brüten hier mittlerweile sieben Weißstorchpaare. Das Bingenheimer Ried ist aber auch ein „internationales Drehkreuz“ für Rastvögel auf ihrer langen Reise vom Norden nach Spanien und Afrika. Dazu gehören beispielsweise Kraniche, Kampfläufer und verschiedene Gänse. Insgesamt beherbergt das Gebiet rund 250 Brut- und Rastvogelarten und gehört damit zu den artenreichsten Vogelschutzgebieten Hessens, wie Regierungspräsidentin Lindscheid hervorhob. Im „Bingenheimer Ried“ fühlen sich aber nicht nur Vögel, sondern auch Insekten, beispielsweise 38 Libellen-Arten, und Amphibien heimisch. Etwa die seltene Knoblauchkröte, von der während der Laichzeit schon bis zu 2.800 Exemplare gezählt wurden - ein Spitzenwert in Hessen. 

Diese und noch viele weitere aufschlussreiche Details zum Schutzgebiet halten die neuen Informationstafeln bereit. Sie sind an den beiden Aussichtsplattformen – eine davon ist barrierefrei - und am Stallgebäude der Beweidungstiere aufgestellt. Ergänzend finden sich am Weg entlang des Naturschutzgebietes noch kleinere Tafeln der NABU-Ortsgruppe Bingenheim mit vertiefenden Hinweisen zu einzelnen Tierarten. „Wir wollen so den Besucherinnen und Besuchern den Blick öffnen für die Schönheit und Naturvielfalt, die wir hier bewahren konnten. Aber wir wollen auch um Verständnis werben, dass dieser Schatz vor unserer Haustür unsere Rücksichtnahme fordert auf die Ruhe und Ungestörtheit der hier lebenden oder rastenden Tiere“, so die Regierungspräsidentin. 

Auch sprach sie all denen ihren Dank aus, die unter der Koordination durch das Regierungspräsidium ihren Beitrag zu den beachtlichen Naturschutzerfolgen des „Bingenheimer Rieds“ seit der Schutzgebietsausweisung im Jahr 1985 geleistet haben – sei es durch Kooperation, Unterstützung oder eigene Aktivitäten. „Was wir hier erreicht haben, ist nicht zuletzt Folge eines klugen Managements von Menschenhand und der unzählbaren Beiträge einzelner, die sich für den Naturschutz und die Biodiversität engagieren“, so Regierungspräsidentin Lindscheid abschließend- unter besonderer Erwähnung des Forstamts Nidda, zuständig für die Betreuung des Schutzgebietes und der NABU-Ortsgruppe Bingenheim mit seinen ehrenamtlichen Gebietsbetreuern. 

Die Tafeln sind veröffentlicht unter: http://www.naturschutzgebiete-wetterau.de/42901/43089.html


Mit Verordnung vom 22. Januar 1985 wurde das Bingenheimer Ried als Naturschutzgebiet ausgewiesen. In diesem Jahr wurde das Naturschutzgebiet 30 Jahre alt. Siehe auch: http://www.naturschutzgebiete-wetterau.de/42901/43089.html.



Neue Verordnung zum LSG Auenverbund Wetterau. Siehe unter: http://www.naturschutzgebiete-wetterau.de/326501.html


http://www.bingenheim.info/40405/home.html

Den Arbeitskreis finden Sie auch auf Facebook:

https://www.facebook.com/groups/282498951921533/

Eingescannte Bilder sind unter "Bingenheim_Scan" zu sehen: http://www.bingenheim.info/293601.html


http://www.bingenheim.info/232501/166501.html



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Ihr findet uns unter "My Family":

http://www.bingenheim.info/77301/home.html


Stand: 20. Juni 2016

tiefenbach-bingenheim@t-online.de


http://www.flickr.com/photos/98581924@N03/  

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