Kalt. Wenig Regen. Die Knoblauchkröten, die alljährlich ins Bingenheimer Ried wandern, kommen nur spärlich zum Schutzzaun an der K 180 zwischen Gettenau und Heuchelheim, um sicher über die Straße umgesetzt zu werden. Am 4. April (nach Regen in der Nacht und 9 Grad plus) waren es 130 Tiere, die umgesetzt werden konnten (Rekord!). Bis zum 30. April konnten insgesamt 500 Knoblauchkröten umgesetzt werden. Gegenüber den Vorjahren fehlen noch Tiere!?
Bereits am 17. März konnte eine Schildkröte im NSG "Hölle von Rockenberg" beobachtet werden. Ein "Frühaufsteher"!
Eine neue Insel wurde in der Hölle installiert. Die Brüder Olaf Homeier und Michael Homeier hatten die Arbeiten übernommen. Am 17. März wurde die Insel "zu Wasser" gebracht. Silke Schweitzer überwachte die Arbeiten. (Siehe auch Naturschutzgebiete, Hölle von Rockenberg.)
Zum Schutz der Schwarzstorch - Nester hat das Forstamt Baummanschette anbringen lassen. Dadurch soll der Verlust von Gelege bzw. Jungstörchen durch Waschbär und Co. verhindert werden. Die Fotos hat Ulla Heckert zur Verfügung gestellt. Siehe auch "Wetterau / Naturschutz".
Wir warten gespannt, wie sich der Storchenbestand in diesem Jahr in der Wetterau entwickelt. Am 5. März wurden 4 weitere Kunstnester aufgestellt. In Nieder-Rosbach (finanziert durch die Handy-Sammelaktion des Naturschutzfonds Wetterau), in Florstadt-Leidhecken, im NSG "Am Mähried bei Staden" und in Ranstadt. Diese drei Kunsthorste wurden vom Land Hessen finanziert. Wie die Aufstellung der Storchennester funktioniert, sehen auf YouTube.
Ein Storch sucht in den Flachwasserzonen nach Nahrung. Die ersten Teichmolche sind schon auf dem Weg zum Laichgewässer.
Ein Schwan schlittert noch über das Resteis. Ein anderer Schwan hat die offenen Wasserflächen gefunden.
"Weidepflege" mit einem METRAC-Kleinschlepper. Fotos: Thomas Allert.
Am Rande des Naturschutzgebietes "Nachweid von Dauernheim" wurde eine Beobachtungshütte errichtet.
Im Beisein von Bürgermeister Rahn, Thomas Petsch von der Oberen Naturschutz-behörde Darmstadt, den ehrenamtlichen Gebietsbetreuern H. Heerde sowie J. Becker, Michael Schwarz vom Wetteraukreis und weiteren Gästen, wurde eine neue Info-Tafel und die neue Beobachtungsplattform der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Tafel wurde von F. U. Pfuhl (Landkonzept Assenheim) entworfen, der die Info-Tafel erläuterte.
Die neuen Info-Tafeln wurden am 23. Dezember 2011 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Info-Tafeln wurden durch das Land Hessen finanziert. Betreut werden die Tafeln von der Natur- und Vogelschutzgruppe Rommelhausen und der Vogelschutzgruppe Hainchen.
Der Schilfteich im "Bruch von Heegheim" ist nach den Regenfällen der letzten Wochen "randvoll".
Der II. Bauabschnitt des neuen Flachwasserteiches im Bingenheimer Ried ist abgeschlossen. Die Erde muss noch abgefahren werden (bei Frost oder im Sommer 2012).
Anfang Dezember 2011 wurde vor der Weideschutzhütte im Süden ein "Futterplatz" betoniert. Darauf werden in den Wintermonaten die Futterraufen platziert.
Aussichtsplattform am Naturschutzgebiet "Ludwigsquelle" in Karben
Beobachtungshütte Naturschutzgebiet "Am Mähried bei Staden"
8.000 qm groß soll er mal werden.
Eine schlammige Baustelle.
Auch eine Raupe kommt zum Einsatz.
Es ist das Verdienst der Autoren Ralf Eichelmann und Frank Uwe Pfuhl diese einmalige Landschaft im neusten Buch der OVAG eindrücklich – auch und gerade für den Laien – zu beschreiben. Ein Prachtband mit über 300 Fotos. Das neue Buch "Auenlandschaft Wetterau" gibt es jetzt im Buchhandel. Ein ideales Weihnachtsgeschenk.
1.900 qm groß, maximal 2,5 m tief, mit einer Insel
Im Wald bei Kefenrod wird zur Zeit ein Nahrungs-Biotop angelegt.
Abfischung durch Dr. Egbert Korte (Büro für Fisch- und Gewässerökologie). Ca. 8.000 Fische (überwiegend Karauschen) werden in Ober-Moos in einem kleinen, frostsicheren Teich (Hälterung), bis zum Wiedereinsetzen gehalten.
Die NABU Gruppe Gedern hat einen ehemaligen Fischteich gepachtet. Dieser wurde amphibiengerecht umgestaltet.